Mikrozensus 2026 Halbzeit
Halbzeit im Mikrozensus 2026: 65 000 Bürgerinnen und Bürger in Bayern werden bis Jahresende noch befragt Mikrozensus als kleine Volkszählung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung
https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2026/pm182/index.html
Auch in diesem Jahr findet in Bayern – wie im gesamten Bun desgebiet – der Mikrozensus statt. Mit der größten jährlichen Haushaltsbefragung Deutschlands werden wichtige Informa tionen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölke rung erhoben. Die Ergebnisse helfen dabei, politische Ent scheidungen auf einer verlässlichen Datengrundlage zu tref fen. In Bayern werden dafür rund 130 000 Bürgerinnen und Bürger befragt. Seit Jahresbeginn haben bereits etwa 65 000 Personen Auskunft gegeben und damit einen wichtigen Beitrag zur amtlichen Statis tik geleistet. Bis zum Jahresende werden weitere rund 65 000 Personen vom Landes amt für Statistik angeschrieben. Wer ausgewählt wird, ist gesetzlich verpflichtet, an der Befragung teilzunehmen. Fürth. Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland. In der sogenannten „kleinen Volkszählung“ geben in Bayern jedes Jahr rund 130 000 Personen Auskunft zu ihren Arbeits- und Lebensbedingungen und tragen dazu bei, die wirtschaftliche und soziale Lage der Haushalte zu verstehen und die Lebensbedingungen der Bevölke rung zu verbessern. Nur durch verlässliche qualitativ hochwertige Daten können politische Entscheidungen zum Beispiel zur Bekämpfung von Armut, zur Förderung von Kinderbe treuung oder zur Unterstützung von Rentnerinnen und Rentnern faktenbasiert und zielge richtet getroffen werden. Durch die jährliche Datenerhebung lassen sich langfristige Entwicklungen beobachten: • Die Ergebnisse des Mikrozensus zeigen, wie sich die Haushaltsgröße der bayeri schen Privathaushalte in den letzten rund 60 Jahren entwickelt hat. (siehe
www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2025/pm125/index.html). • Zahlen zur finanziellen Situation der Mütter in Bayern zeigen, dass Mütter in Part nerschaften heute finanziell unabhängiger sind als noch vor 15 Jahren. (siehe
www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2026/pm114/index.html) • Indikatoren zur Sozialberichterstattung geben Auskunft zur Armutsgefährdung der Bevölkerung auf Basis der Einkommensangaben (siehe SBE | Statistikportal.de) und setzen diese in einen nationalen und internationalen Kontext. Fundierte Entscheidungen kann die Politik nur auf Basis verlässlicher und repräsentativer Ergebnisse treffen. Die Auswahl der Befragten erfolgt daher nach einem mathematisch statistischen Zufallsverfahren. Weiter besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunfts pflicht. Dabei unterliegen die Einzelangaben der Befragten einer strengen Geheimhaltung, die keine Rückschlüsse auf personenbezogene Daten zulässt.

