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Meisen versus EPS - Vögel als Fressfeinde in der natürlichen Schädlingsbekämpfung

Helfen auch Sie mit und werden Sie Nistkasten-Schreiner bzw. Nistkasten-Pate!

Bild von Kathy Büscher auf Pixabay

In verschiedenen Kommunen wurden durch die Förderung von Meisen als natürliche Fressfeinde Erfolge bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) beobachtet. Der Eichenprozessionsspinner ist zwar eine heimische Art, die aber leider ein hohes Risiko für die Gesundheit des Menschen birgt und deshalb in sensiblen Bereichen nicht vorkommen soll. Studien zu konkreten Zahlen, wie viele Raupen des EPS eine Meise tatsächlich frisst, fehlen, aber einen Versuch ist es allemal wert, weshalb der Landkreis Aichach-Friedberg gerne die Initiative von Bündnis ´90/Die Grünen unterstützt: Möglichst über das ganze Wittelsbacher Land verteilt soll den fleißigen Schädlingsbekämpfern geeigneter Wohnraum zur Verfügung gestellt werden, um somit vielleicht die Bekämpfung des EPS mit Bioziden oder die mechanische Bekämpfung vermeiden zu können.

Helfen auch Sie mit und werden Sie Nistkasten-Schreiner bzw. Nistkasten-Pate! Mehr erfahren Sie auf der Homepage des Landratamtes: www.lra-aic-fdb.de/wittelsbacherlandbluehtundsummt

Sollten Sie keine Möglichkeit zum Bau eines Nistkastens haben, gibt es an folgenden Stellen gegen Spende/Schutzgebühr einen fertigen Kasten zum Abholen:

Aichach: Im Büro der Grünen in der Martinstraße 1, oder im Bioladen Federlin.

Friedberg: Der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Friedberg, übernimmt die Verteilung an die Gartenbauvereine, Kindergärten, Schulen und interessierte BürgerInnen aus Friedberg. Kontaktperson ist Frau Maria Voigt, Telefon 0821-604227

Kissing: Frühjahr 2021: Patenschaft durch Bauhof, Herbst 2021: geplante Corona-konforme Abgabe an Bürger*innen (Information folgt)

Mering: Bei Interesse können sich die Bürger*innen bei Petra von Thienen melden:Tel. 08233/31286

Pöttmes: Hier dürfen sich die interessierten Bürger*innen an den Bauhof wenden unter Telefon 08253/9998-640 oder 0151/53810115

Bitte denken Sie daran, Ihr wertvolles Engagement anschließend zusammen mit schönen Bildern per Mail oder per Post kurz zu schildern (Kontakt: manuela.riepold(at)lra-aic-fdb.de), damit die Landkreiskarte „Wittelsbacher Land blüht und summt“ immer bunter wird!

…und sollten einzelne Nistkästen heuer keinen Bewohner mehr finden, da sie vielleicht ein bisschen zu spät aufgehängt wurden, dann ist das trotzdem ein positiver Beitrag zur Artenhilfe: Das nächste Frühjahr mit den nächsten willigen Mietern kommt ja 2022 definitiv.

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